
Klassische Vergebungsmodelle arbeiten innerhalb des patriarchalen Schuldparadigmas –
Integrale Vergebung arbeitet an dessen Auflösung.

1. Geschichte würdigen

2. Wunden anerkennen

3. Schmerz transformieren
Schuld und Scham erzeugen Schmerz. Die Lebensenergie des Menschen kann nicht frei durch seinen Körper fließen. Erst das Annehmer der Gefühle und ihre vollständige Akzeptanz kann die Energie in Bewegung bringen.
Tränen sind das Heilwasser der Seele und transformieren den Schmerz.
Es bleiben Narben zurück, die als Teil der persönlichen Geschichte eines Menschen gewürdigt werden dürfen.

4. Grenzen wahren
Jeder Mensch ist eine einmalige Ausprägung göttlicher Anwesenheit. Seine Sozialisierung in gesellschaftlichen und familiären Systemen führen zu unterschiedlichen Werten und Strategien in der Bewältigung des Lebens.
Persönliche Grenzen gilt es in diesem Zusammenhang anzunehmen und zu würdigen. Dabei trägt der Mensch selbst die Verantwortung, seinen Grenzen zu kennen und zu kommunizieren.

5. Dank erinnern

6. Schönheit schauen
Die Schau ist die Würdigung der Schöpfung. Es sind die Augen der Seele, die einen Menschen die Gnade beim Anblick eines anderen Menschen schenken. Schönheit wird sichtbar, wenn weibliche und männliche Energie im Geist eines Menschen zusammen das Bild erschaffen, was er für wahr nimmt.

7. Bindung stärken

8. Vergebung integrieren
Das Modell der Integralen Vergebung basiert auf tradierten Weisheitslehren und den Ergebnissen moderner Wissenschaft.
Hier eine Auswahl der Literatur:
Schaik
Werloff
© Carsten Schubert 2026